Bei der Laser-Haarentfernung wird Lichtenergie gezielt in das Haar geleitet. Das im Haar enthaltene Pigment
nimmt diese Energie auf, wandelt sie in Wärme um und gibt sie an den Haarfollikel weiter. Ziel ist es, die
für das Haarwachstum verantwortlichen Strukturen möglichst präzise zu erreichen, ohne das umliegende Gewebe
unnötig zu belasten. Moderne Geräte arbeiten dabei mit abgestimmten Parametern und begleitender Kühlung,
damit die Behandlung wirksam und zugleich möglichst hautschonend erfolgen kann.
Die Methode hat sich seit den 1980er Jahren technisch und klinisch deutlich weiterentwickelt. Heute geht es
nicht mehr um eine unspezifische Erwärmung der Haut, sondern um eine gezielte Behandlung dort, wo das Haar
wächst. Genau darin liegt die Stärke moderner laserbasierter Haarentfernung.
Mehrere Sitzungen sind deshalb notwendig, weil sich Haare nicht alle gleichzeitig in derselben Wachstumsphase
befinden. Der Laser wirkt vor allem dann gut, wenn das Haar aktiv wächst und ausreichend mit dem Follikel
verbunden ist. Deshalb spricht ein Teil der Haare pro Termin besonders gut an, andere erst im weiteren
Verlauf der Behandlung.
Besonders gut geeignet ist die Methode meist bei ausreichend pigmentierten Haaren. Sehr helle, graue, weiße
oder rötliche Haare lassen sich oft nur weniger effektiv behandeln. Auch Hauttyp, Körperregion und hormonelle
Einflüsse spielen eine Rolle. In der persönlichen Beratung lässt sich deshalb am besten einschätzen, ob Laser
für Ihren Bereich sinnvoll ist und welcher Behandlungsverlauf realistisch erscheint.
Wenn Sie unsicher sind, ob Laser, Elektrolyse oder Waxing für Ihre Ausgangslage die passendere Methode ist,
finden Sie hier eine Entscheidungshilfe: Haarentfernung im Vergleich.